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Sony 557 ESD - der unbesiegbare

Dieser Player aus Ende der 80er Jahre ist ´ne Wucht. 18Kg bringt er auf die Wage. Die Verarbeitungsqualität ist superb. Der Klang immer noch überragend. Und die technischen Daten sind auch heute noch abs. spitze. Der 557 ESD bring es auf sage und schreibe 115 dBA Signal/Rauschabstand. Lediglich die Klirrwerte haben sich auf Grund des hohen Alters etwas verschlechtert. Fällt aber beim hören lauter Pegel nicht weiter auf. Es sei denn man hört Musik mit sehr leisen Pegel, dann wäre es ratsam, doch noch einen Abgleich durchführen zu lassen. Die Herstellerangaben von 0,0015% können dann sogar noch unterboten werden, siehe Tabelle.

Sony 557 ESD

DISTN
(Total Distortion)

0,00233%

0,00279% 

1kHz (BW)

Distortion
nach Abgleich
0,00129% 0,00124% 1kHz (BW)

SNR

115,2 dBA

115,3 dBA

 

CS
(Kanaltrennung)

113,7 dBA

114,1 dBA

1kHz (BW)

Dynamik

---

---

 

THD

0,00178 dB(A)

0,00203 dB(A)

1kHz (BW)

Kanaldifferenz +- 0,34 dB   20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 

BW = mit Bewertungsfilter

 


Sony CDP-X 779ES - der warme

Ein Nachfolger des 557 ESD mit scheinbar besserer Elektronik.  Auch dieses Gerät ist hervorragend verarbeitet und mit feinsten und besten Bauteilen ausgestattet. Dazu gehören hauseigene 20Bit D/A-Wandler, eine aktive Lasereinheit (mit HF-Verstärker) und eine Digital-Servo, die sich nach jedem Einlesen selbst abgleicht.
Klanglich aber bei weitem nicht so gut wie der 557ESD. Der Klang ist vergleichbar wie der Blick durch eine verschmutzte Brille - warm aber nicht so durchsichtig und klar.

 

Sony CDP-X 779ES

Distortion total

0,00141%

0,00149% 

1kHz (BW)

THD 0,00066% 0,00079% 1kHz (BW)

SNR

116,0 dBA

116,4 dB(A)

 

Kanaltrennung

104,3 dBA

104,4 dB

1kHz (BW)

 

 

 

 

 

 

 

 

Kanaldifferenz +- 0,3dB   20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 

 


Sony / Swoboda CDP-X779ES mit 2+ -- Tuning

Der Tuning Spezialist aus Essen versteht es wie kein anderer CD-Player elektronisch wie auch mechanisch aufzumotzen.

Aufwendige Veränderungen am Ausgangsfilter, der Stromversorgung und Mechanik (2+ -Version) verleihen den SAM modifizierten Playern Flügel und gelangen so immer wieder in die Top Ten der Bestenliste allen vor ran der Fachzeitschrift Audio.

 

Sony CDP-X 779ES SAM 2+

Level 2,565V 2,563V 1kHz
Level 2,550V 2,547V 10kHz

Distortion total

0,00155%

0,00156% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,0011% 0,00128% 10kHz (BW)
THD 0,00094% 0,0011% 1kHz (BW)
THD 0,00056% 0,0011% 10kHz (BW)

SNR

105,8  dB (A)

106,2 dB(A)

 

Kanaltrennung

105,8 dBA

106,2 dB

1kHz (BW)

Kanaltrennung

103,3 dBA

103,0 dBA

10kHz (BW)
       
2fo 0,00019% 0,00093%  
3fo 0,00080% 0,00090%  
4fo 0,0001% 0,00012%  

5fo

0,00007%

0,00006%

 

Kanaldifferenz     20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 

 

 


Sony CDP-XA 50ES mit G.-Tuning

Beschreibung und Messwerte nicht mehr verfügbar.

 

 


Sony CDP-XA 555ES

Sony CDP-XA555ES

Distortion total

0,00139%

0,00167% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,00176% 0,00220% 10kHz (BW)
THD 0,00055% 0,00095% 1kHz (BW)

SNR

105,3 dBA

103,6 dB(A)

 

Kanaltrennung

105,5 dBA

103,8 dB

1kHz (BW)

Kanaltrennung

105,5 dBA

103,7 dBA

10kHz (BW)

 

 

 

 

Kanaldifferenz     20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 

 


Sony SCD-1

Der SCD-1 ist ein CD-Player der Superlative sowohl in Sachen Verarbeitung wie auch Klangqualität. Der SCD-1 ist der erste SACD-Player, der  Hochbitformate abspielen konnte, er ist aber auch zugleich der Letzte echte High-End Player aus dem Hause Sony mit schwerem präzisionslaufwerk. Der Neupreis  lag damals um die 12000DM - das war damals ein echtes Schnäppchen. Wer die Nachfolgemodelle mit ihren billiglaufwerken nicht nur von  außen sondern auch von innen gesehen hat, wird mir recht geben.  Ein Nachteil des SCD-1 ist seine  Klangneutralität. Soll heißen, er gibt die Musik so wieder, wie sie auf die CD gepresst worden ist. Um die Klangqualitäten des SCD-1 voll ausschöpfen zu können, empfiehlt Sony die Hauseigenen Vollverstärker TA-FA 777ES oder noch besser die Referenz Kombi  bestehend  aus  TAE 1 und TAN 1. Sollte es dennoch nicht so richtig klingen, könnte es am CD-Player liegen, da die Mechanik mit zunehmender Betriebsdauer Schwierigkeiten macht.

 

Sony SCD-1

Level 2,218V 2,238V 1kHz

Distortion total

0,00182%

0,00154% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,00331% 0,00306% 10kHz (BW)
THD 0,00183% 0,00153% 1kHz (BW)
THD 0,00331% 0,00307% 10kHz (BW)

SNR

102,9  dB (A)

102,8 dB(A)

 

Kanaltrennung

103,0 dBA

102,6 dB

1kHz (BW)

Kanaltrennung

103,0 dBA

102,6 dBA

10kHz (BW)
       
2fo 0,00009% 0,00020%  
3fo 0,00094% 0,00024%  
4fo 0,00011% 0,00011%  

5fo

0,00024%

0,00014%

 

SACD Wiedergabe

Distortion 0,00191% 0,00220% 1kHz (BW)
DIstortion 0,00496% 0,00556% 10kHz (BW)
THD 0,00032% 0,00061% 1kHz (BW)

THD

0,00280%

0,00308%

10kHz (BW)

 


Sony SCD-1 mit Modifikation von Audiocom

Gleich vorweg, weder möchte ich für das Unternehmen noch für den Umbau Werbung machen.
Das Klangtuning bzw. Modifikation der Fa. Audiocom besteht hauptsächlich darin vorgefertigte Module einzubauen zudem werden auch noch einige passive Bauteile  ausgetauscht.  Es handelt sich hierbei also nicht um ein Gerät spezifisches Klangtuning - diesen Eindruck habe ich jedenfalls beim Betrachten des Umbaus bekommen. Bei den Ausgetauschten Integrierten Schaltkreisen handelt es sich hauptsächlich um Festspannungregler, die durch diskret aufgebaute Schaltungen ersetzt werden, die angeblich besser klingen sollen. Bei den Passiven Bauteile sind es Widerstände im Analogfilter, die durch Vishays ersetzt werden und jeder Menge Elkos von Rubycon aus verschiedenen Serien.  Die eigentliche Klangbringende Verbesserung dürfte meiner Meinung nach das Superclock-Modul mit separater Stromversorgung sein, hier haben auch Messungen signifikante Verbesserungen bei den Jitterwerten gezeigt.
Hier mein Subjektiver Höreindruckeindruck:
Trotz alldem konnte der von Audiocom modifizierte SCD-1 im direkten Hörvergleich mit dem Original klanglich nicht mithalten, ganz im Gegenteil, er klang sogar deutlich schlechter.  Die sonst so unglaublich beeindruckende Feinzeichnung hatte sich wahrnehmbar verschlechtert.  Auch die Mitten klangen nicht mehr so farbig und natürlich. Hatte man vorher keine Probleme den individuellen Klangcharakter von Stimmen auszumachen, so bot der Modifizierte SCD-1 diese Möglichkeit jetzt nicht mehr. Und der beim original so beeindruckend tief reichende Bass hatte deutlich an Volumen und Tiefgang eingebüßt. Lediglich das Timing hatte sich durch den Umbau signifikant verbessert. Das war es dann aber auch schon.

 

Sony SCD-1 Audiocom modifiziert

Level 2,161V 2,163V 1kHz
Level 2,156V 2,159V 10kHz

Distortion total

0,00178%

0,00170% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,00302% 0,00267% 10kHz (BW)
THD 0,00077% 0,00047% 1kHz (BW)
THD 0,00217% 0,00161% 10kHz (BW)

SNR

103,8  dB (A)

103,1 dB(A)

 

Kanaltrennung

103,6 dBA

103,0 dB

1kHz (BW)

Kanaltrennung

103,2 dBA

102,9 dBA

10kHz (BW)
       
2fo 0,00017% 0,000010%  
3fo 0,00083% 0,00032%  
4fo 0,00018% 0,00015%  

5fo

0,00005%

0,00006%

 

SACD Wiedergabe

Distortion 0,00194% 0,00213% 1kHz (BW)
DIstortion 0,00447% 0,00484% 10kHz (BW)
THD 0,00032% 0,00044% 1kHz (BW)
SNR 106,7 dBA 106,6 dBA  
       
2fo 0,00007% 0,00044%  
3fo 0,00008 0,00035%  
4fo 0,00014% 0,00004%  

5fo

0,00001%

0,00003%

 

 


 

 


Aderendhülsen sind zum Schutz vor Litzenbrüchen.

Beeinflussen Aderendhülsen auch den Klang?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wurde ein Hörvergleich mit Aderendhülsen verschiedener Hersteller und Ausführungen gemacht.

Für den Hörvergleich wurden zwei gleiche Netzkabel  von Furutech (FP-3TS20 ) mit den sehr guten Furutech Netzsteckern FI-E35G und FI25G konfektioniert.  Maßstab in diesem Hörvergleich stellt natürlich das ungecrimpte  (ohne Aderendhülsen) Netzkabel da, dessen Aderlitzen direkt in die Kabelöffnung gesteckt und verschraubt wurden. Um die Resultate besser zu verdeutlichen wurden dafür ein 10-Punkte Bewertungssystem benutzt.  Je größer die Zahl, desto geringer der Abstand zum unkonfektionierten Netzkabel.

 

Klangtabelle Aderendhülsen

Bewertung Höreindruck

10)

 

 9)

 

 8)

- ViaBlue Aderendhülsen:
Klanglich sehr gut, klingen aber nicht ganz so plastisch und natürlich wie das ungecrimpte Netzkabel. Zudem Nicht ganz so durchhörbar.

 

 7)

 

 6)

- HT  Aderendhülsen aus Kupfer
Ohne Beschichtung deutlich besser klingend. Liegen aber dennoch deutlich hinter den ViaBlue. Stimmenklingen nicht ganz so natürlich und haben weniger Substanz. Leichter Hang zu Disharmonie (Unsauberkeit).

- WBT Aderendhülsen aus Reinsilber
Diese Reinsilber-Adernhülsen bieten nur scheinbar eine bessere Durchsichtigkeit und Transparenz. Stimmen klingen leicht zurückhalten und etwas blass. Den WBTs fehlt es an Klangfarben.

 

 5)

 

 4)

- HT Aderendhülsen aus Kupfer-Silber -Gold:
Deutliche Aufhellung des Klangbildes zu Lasten des Mittelhochtons – Ausdünnung.  Zudem fehlt es an Schnelligkeit und Substanz.

 3) 

 

 2)

 

 1)

 


 

 

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Kontakt / Bestellen :  wollenweber-audio@t-online.de

Stand: 08.01.12