Der Verstärker zählt zu den
wichtigsten Bausteinen in einer HiFi-Kette, da er maßgeblich zur
Klangqualität einer Anlage beiträgt. Architektur, Aufbau, Bauteilequalität
und Schaltungsdesign des Verstärkers sind entscheidend dafür, in wie weit
Klangverluste minimiert werden, die durch die Weiterleitung und Verstärkung
des ursprünglich nach der D/A-Wandlung reinen Audio-Signals grundsätzlich unvermeidbar sind.Sony hat diesen Aspekten
bei der Entwicklung ihrer Verstärker in den vergangnen zwei Jahrzehnten
immer besondere Beachtung geschenkt. Die TA-FA Modelle der Firma Sony
basieren daher auf eine rein komplementäre SEPP-Schaltung mit MOS FETs und
Direktkopplung aller Stufen auf sowie ein leistungsstarkes STD-System. Das
derzeit technisch machbare stellt der TA-FA777ES dar. Seine Neutralität und
Souveränität ist so überragend, dass er heute Maßstäbe in der High-End
Verstärkertechnologie darstellen dürfte.
Obwohl das Schaltungsdesign
dieser Modelle quasi ausgereizt schien, ist es mir gelungen, eine deutliche
Verbesserung des Audio-Signals und damit eine hörbare Steigerung der
Klangqualität der betreffenden Sony-Verstärker zu erzielen. Hierzu nehme ich
gezielte Detailverbesserungen an der Stromversorgung, der Signalleitungen,
der Strompfade vor und setze neuartige Audio-Kondensatoren für
die
Signalaufbereitung ein. Desweiteren werden Abschirmungen und
Transientenfilter zur Reduzierung von HF-Einstreuungen angebracht, was durch den Einbau eines Netzfilters abgerundet.
Diese Maßnahmen führen dazu, dass das Audio-Signal nahezu verlustfrei
verstärkt wird. Der Zugewinn an Klangqualität, der mit diesen Maßnahmen
erreicht wird, ist signifikant. Es werden unglaublich authentische,
naturgetreue Klangbilder mit extremer Feinzeichnung, Bühnenbreite und
Raumtiefe ermöglicht. Die Ortbarkeit von Instrumenten und Stimmen nimmt
geradezu holographische Dimensionen an. Nicht weniger beeindruckend ist auch
die Basswiedergabe: Extremer Tiefgang, hervorragende Tiefenstaffelung und
ein Druck, mit dem sich der Bass hörbar von den Boxen löst. Hinzu kommt,
dass die Musik mit einer faszinierenden Leichtigkeit und
Selbstverständlichkeit wieder gegeben wird und - das Wichtigste für
Musikliebhaber - Emotionen pur auslöst.
Die klangliche Leistung des
TA-FA7ES ist mit dem TA-FA777ES vergleichbar. In Sachen Souveränität
und Gelassenheit ist
dieser zwar immer noch ein Tick besser. Aber in Sachen Klangfarbe,
Farbtiefe, Bassdruck, Luftigkeit und Musikalität steht der
modifizierte TA-FA7ES dem dem großen Bruder TA-FA777ES in nichts nach.
Der Umbau für den Sony TA-FA7es dauert ca. 1 bis 2 Wochen. Das Gerät kann eingeschickt oder nach
vorheriger Absprache persönlich vorbei gebracht werden. Vor dem
Umbau wird das Gerät auf seinen technischen Zustand geprüft. Das
Gerät sollte sich im Originalzustand befinden.
Modi 1+ (komplett)
Preis auf Anfrage
Details zur Modifikation:
- Einbau eines
Netzfilters.
- Lötbare
Sicherung.
- Verkürzung des Strompfades.
- Austausch der Doppeltransistoren
(falls erforderlich).
- Austausch fast aller Kondensatoren auf der
Eingangsplatine durch
bessere Audio-Kondensatoren.
- Schirmung der
Signalleitungen
- Direktverkabelung des
Lautsprecherterminals
- Zusätzliche Filterglieder in der Stromversorgung.
- Reduzierung von Übergangswiderstände
- Elektronische Kompensation am Class-A
Amp
- Einbau von Kupferabschirmungen
- Anbringung von
Transientenfilter
- Mechanische Verbesserungen am
Gehäuse
- Auf Wusch Einbau einer Furutech
Kaltgerätebuchse
- Optional: Furutech Netzstecker
Sony TA-FA7
Testbericht Stereo 10/2003