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Klangtuning für MHZS CD-88 E/F/G/H

 

 

Ein Player für den audiophilen Hörgenuss zum bezahlbaren Preis.  Erfahren Sie mehr...

 

Der MHZS CD88 ist genau das Richtige für HiFi-Freunde, die nicht viel Geld ausgeben wollen und trotzdem auf den audiophilen Hörgenuss nicht verzichten möchten.

Zwei Eigenschaften sind es, die den China-Player für Musikliebhaber so besonders interessant machen. Zum einen ist er als Direktimport sehr günstig zu bekommen und zum anderen bietet er optimale Voraussetzungen  für ein Klangtuning. Durch das Klangtuning wird der MHZS zum Überflieger, der dann in einer  Liga spielt, die sich nur die Wenigsten leisten können oder wollen…

Ein Blick unter die Abdeckung offenbart auch, warum der MHZS CD88 in die Champions League der bestklingensten CD-Player aufsteigen kann. Angefangen vom sehr kräftigen Ringkerntrafo über die Röhrenausgangstufe mit separater Röhrengleichrichtung sowie der ca. 4Kg schwere Metallblock, auf dem das sehr weich gefederte Laufwerk ruht, sind Grundvoraussetzungen für eine ausgezeichnete Tuning-Basis. Von exzellenter Qualität sind auch die Platinen. Sehr dicke Doppelseitige Kupferkaschierungen wie man sie normalerweise in Geräten ab der 5.000Euro-Klasse findet.

An einigen Stellen mussten die Entwickler des MHZS CD88 dann aber doch noch den Rotstift ansetzen. So befinden sich in der Analogsektion  zur Stromversorgung und Signalaufbereitung sowie der Servo-Kreise nur minderwertige Bauteile (Kondensatoren & ICs), die klangbremsend wirken. Kondensatoren haben bekanntlich einen enormen Einfluss auf den Klang, weshalb japanische Firmen wie Elna, Nichicon und Panasonic  so genannte Audio-Kondensatoren mit speziellem Elektrolyt und Dielektrikum entwickelt haben. Genau diese Kondensatoren sind es, mit denen der MHZS aufgewertet wird. Neuste Audio-Kondensatoren, die sich durch geringste Verzerrungen und Signalverfälschungen auszeichnen und dadurch eine naturgetreue Reproduktion der Musik möglich machen.

Auch die Signalaufbereitung des MHZS ist nicht optimal und weißt hohe Verluste im Bereich der Strom-/Spannungswandlung und der Ausgangsstufe auf. Um die Strom-/Spannungswandlung und die Ausgangsstufe zu optimieren, werden neuste Audio-OPs von Burr Brown eingesetzt, u. a. Koppelelkos, die optimal mit der Röhrenausgangsstufe  harmonieren. Die so optimierte Filterstufe vermittelt nicht nur ein plastischeres Klangbild, sie setzt auch so viele feine Informationen frei, die eine Wahrnehmung möglich macht, die weit über das typische Stereo-Bild hinaus geht ---- die räumliche Tiefe.

Ein weiteres allgemeines Problem bei Geräten mit vielen digitalen Schaltkreisen sind HF-Einstreuungen. Besonders empfindlich auf HF-Einstreuungen, reagieren Lasereinheiten. Um das zu verhindern bekommt das Laufwerk des MHZS CD88 eine sehr wirkungsvolle Kupferabschirmung, die bis zu 80% der einfallenden Störstrahlung abblocken kann. Solche Maßnahmen bewirken zwar keine allzu großen Veränderungen der Performance, drücken sich aber durch ein geschlossenes Klangbild aus, das weniger zum zerreißen des oberen Frequenzspektrum neigt, wodurch die Wiedergabe an Souveränität gewinnt.

Des Weiteren werden technische Verbesserungen zur Verringerung von HF-Einstreuungen und Induktion durchgeführt. Dazu gehören u. a. das anbringen von Transientenfilter und eine mechanische Entkopplung des Trafos.

Klangcharakter des getunten MHZS:
Der Player ist klanglich eine Wucht. Er spielt äußerst souverän auf und zeichnet sich zudem durch ein geschlossenes Klangbild aus. Er löst unglaublich fein auf, so dass auch sich auch in großen Räumen der Klang optimal von den Lautsprechern ablöst. Zudem begeistert der MHZS durch tonale Ausgewogenheit, Klangfarben, Musikfluss und Musikalität. Er spielt unglaublich dynamisch und kontrolliert, löst den Bass druckvoll von den Boxen ab, ohne dabei den Boden zum mitschwingen anzuregen.

Umbauzeit:
Der Umbau für den MHZS CD88 dauert ca. 1 bis 2 Wochen. Das Gerät kann eingeschickt oder nach vorheriger Absprache persönlich vorbei gebracht werden. Vor dem Umbau wird das Gerät auf seinen technischen Zustand geprüft. Das Gerät sollte sich im Originalzustand befinden.

Auf Anfrage sende ich Ihnen gerne Testimonials (Kundenreaktionen) zu.

Preis: a. A.

Bezugsquelle(n): http://www.pacificaudio.nl

Bildergallerie:

MHZS CD88e MHZS CD88e modifiziert

 


MHZS CD-88 H  

 

MHZS CD-88 H  Originalzustand mit Tung-Sol 12AX7

Level 2,405V 2,396V 1kHz
Level 2,402V 2,388V 10kHz
       

Distortion total

1,01%

1,22% 

1kHz (BW)

Distortion total 1,01% 1,22% 10kHz (BW)
THD 0,999% 1,20% 1kHz (BW)

SNR

85,48 dB (A)

85,49 dB (A)

 

Kanaltrennung

72,24 dB (A)

71,25 dB (A)

1kHz (BW)

Kanaltrennung

54,02 dB (A)

54,22 dB (A)

10kHz (BW)
       
2fo 1,006% 1,21% 1kHz (BW)
3fo 0,108% 0,162% 1kHz (BW)
4fo 0,011% 0,009% 1kHz (BW)
5fo 0,005% 0,003% 1kHz (BW)

 

 

 

 

Kanaldifferenz     20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 

Die Messergebnisse können je nach Röhrenbestückung und alter der Röhren sehr unterschiedlich ausfallen.

 


 

MHZS CD-88 H   vs   MHZS CD-88 F
 


MHZS CD-88H getunt

 

Wenn sie auch im Innern nahezu identisch aufgebaut sind, so bringen die Messwerte doch deutliche  unterschiede der beiden Kontrahenten zur Tage. Der Sache eine wenig auf den Grund gegangen, sind die Ursachen hierfür bessere Röhren und D/A-Wandler. Hauptsächlich Verantwortlich für die besseren Rausch und Klirrwerte im MHZS CD-88H sind die Röhren in der Ausgangsstufe. Beide Geräte sind aber mit den gleichen Röhren bestückt, zeigen aber im  direkten Vergleich deutliche Unterschiede. So brachte es der MHZS CD-88H mit den Röhren aus dem CD-88F auf stolze1,6% Klirr bei 1KHz und auf einen S/N-Wert von nur noch -87dB. Es gibt also einen deutlichen Qualitätsunterschied, obwohl die Röhren der beiden CD-Player exakt den gleichen Aufdruck haben.

 

MHZS CD-88 F

DISTN
(Total Distortion)

2,8% / 0,03%

1 kHz    

(o. Filter) / o. Röhre

DISTN
(Total Distortion)

3,0%

10 kHz 

(o. Filter)

DISTN
(Total Distortion)

3,1%

20 kHz 

(o. Filter)

Kanaltrennung     1kHz (BW)
Kanaltrennung     10kHz (BW)

S/N

-80dB

 

 

Kanaldifferenz

+-0,5dB

20Hz-20 kHz

 

 

MHZS CD-88 H

DISTN
(Total Distortion)

0,6%

1 kHz    

(o. Filter)

DISTN
(Total Distortion)

0,8%

10 kHz  

(o. Filter)

DISTN
(Total Distortion)

1,2%

20 kHz  

(o. Filter)

Kanaltrennung     1kHz (BW)
Kanaltrennung     10kHz (BW)

S/N

-93dB

 

 

Kanaldifferenz +-0,5 dB 20Hz-20 kHz  

Pegelabfall

0,5dB

bei 20 kHz

 

o. Filter = ohne Bewertungsfilter

Die guten Messwerte des neuen MHZS CD-88H spiegeln sich auch im Klang wieder. So spielt der CD-88H beeindruckend luftig und differenziert. Feinste Informationen im Klangbild vermitteln dem Hörer viel Raumbreite und Raumtiefe. Eine ganz besondere Stärke des MHZS CD-88H sind Stimmen. Stimmen kann er unglaublich natürlich und kraftvoll wieder geben, das konnte ich mit einer CD-Aufnahme von Adam Green wunderbar erleben  -- das ging ganz schön unter die Haut. Diese klangliche Leistung ist schon beeindruckend. Was beim MHZS CD-88H aber auch nicht zu kurz kommt, ist die Spielfreude, gleich welche Art von Musik gespielt wird, Langeweile kam zu keinem Zeitpunkt auf. Auch finden sich im Klangbild keinerlei Unannehmlichkeiten oder Unausgewogenheit, alles gibt er sehr ausgewogen und ohne jede Betonung wieder, was man von seinem Vorgängern nicht sagen konnte. Müsste ich beide Player bewerten, so würde ich den alten MHZS CD-88 e/f mit 3 und den CD-88H mit 5 von 5 Punkten benoten. Damit ist der MHZS CD-88H ein ganz heißer Tipp.

 


 

Das Experiment:

Low Jitter  TCXO Clock Modul

 

 

Jitter-Analyse am MHZS CD-88H Jitter-Analyse am Low Jitter Clock-Modul
   
gem. Frequenz: 33,8690186 MHz (+218,6Hz) gem. Frequenz: 33,8688682 MHz (+68,2Hz)

Wie die Messungen zeigen, schneidet das Clock Modul ganz gut ab. Jedenfalls ist es im Vergleich zum MHZS Quarz deutlich besser in Bezug auf Frequenzgenauigkeit, Frequenzstabilität und Jitter .

Die guten Messergebnisse  werden allerdings von der schlechten Praxistauglichkeit getrübt.
Genauer gesagt, das Clock-Modul funktioniert  aber nicht im MHZS und in vielen anderen CD-Playern mit Sicherheit auch nicht, da das Taktsignal der Clock mit 3Vpp zu klein ist, um die Hysterese eines CMOS –ICs nach oben und unten zu durchlaufen - der  Eingangs des Inverters muss vorgespannt werden, sonst geht es nicht.

Dieses Modul ist leider so konstruiert, das der Abgriff direkt am Quarz stattfindet. Dem Clock-Modul fehlt eine kräftige Ausgangsstufe, die den Pegel anhebt und puffert. Der Zähler auf dem Modul fungiert nur als Frequenzteiler.

Trotz dieser kleinen Probleme, hat es sich gelohnt, da der Klangzugewinn deutlich hörbar ist. Die Musik klingt weniger digital, der Musikfluss  ist deutlich besser und ruhiger. Zudem enthält die Musik mehr Informationen.

 


 

Das Experiment: Burson OP-Amp

Die australische Firma Burson bietet verschiedene Klangmodule für den Selbstlöter an, darunter auch eins mit aus Einzeltransistoren aufgebauten OP-Amp und verspricht durch den Einbau signifikante Klangverbesserungen. Das hört sich gut an und macht neugierig, weswegen ich mir gleich ein paar besorgt habe. Der Einbau ist recht einfach, da die Anschlussbeinchen der Buson-OPs genau so angeordnet sind wie die der ICs. Objektiv sehen die Veränderungen wie folgt aus, wie die Tabelle unten zeigt. Die klirrwerte gehen zurück und das Rauschen, wie nicht anders zu erwarten, steigt an.

Wie die Messwerte aber auch zeigen führt der Einbau des Burson Moduls im MHZS CD-88H zu einem leichten Pegelverlust von ca. 0,5 dB bei 20kHz, weswegen das Modul als I/U-Konverter im CD-Player mit Vorsicht zu genießen ist.

Sichtbar wird aber auch ein signifikanter Rückgang der Kanaltrennung, der sich subjektiv sehr stark auf die Räumliche Abbildung auswirkt. Deswegen sollte ein Modul alleine nie für beide Kanäle nie eingesetzt werden.

Anmerkung: Bei einem anderen Versuch als Differenzverstärker in einem Sony CDP-XA50 kam es zu keinen nennenswerten Unterschied weder messtechnisch noch klanglich.

 

MHZS CD-88 H mit Buson OP-Amp

DISTN
(Total Distortion)

0,31%

1 kHz     

(o. Filter)

DISTN
(Total Distortion)

0,59%

10 kHz  

(o. Filter)

DISTN
(Total Distortion)

0,9%

20 kHz 

(o. Filter)

Kanaltrennung 38 dB (A) 1 kHz  
Kanaltrennung 37 dB (A) 10 kHz  

S/N

-87dB

 

 

Kanaldifferenz +-0,7 dB 20Hz-20 kHz  

Pegelabfall

1,0dB

bei 20 kHz

 

 

MHZS CD-88 H  ohne Burson Modul

DISTN
(Total Distortion)

0,6%

1 kHz    

(o. Filter)

DISTN
(Total Distortion)

0,8%

10 kHz  

(o. Filter)

DISTN
(Total Distortion)

1,2%

20 kHz  

(o. Filter)

Kanaltrennung 74 dB (A) 10kHz    
Kanaltrennung 51 dB (A) 10 kHz    

S/N

-93dB

 

 

Kanaldifferenz +-0,5 dB 20Hz-20 kHz  

Pegelabfall

0,5dB

bei 20 kHz

 

o. Filter = ohne Bewertungsfilter

 


Röhrenvergleich

 

Messergebnis am MHZS CD-88H mit Siemens ECC83

Level 2,492V 2,549V 1kHz
Level 2,487V 2,540V 10kHz
       

Distortion total

1,16%

0,983% 

1kHz (BW)

Distortion total 1,10% 0,974% 10kHz (BW)
THD 1,12% 0,968% 1kHz (BW)

SNR

84,53 dB (A)

85,09 dB (A)

 

Kanaltrennung

52,15 dB (A)

51,69 dB (A)

1kHz (BW)

Kanaltrennung

52,15 dB (A)

51,69 dB (A)

10kHz (BW)
       
2fo 1,12% 0,949% 1kHz (BW)
3fo 0,239% 0,248% 1kHz (BW)
4fo 0,008% 0,007% 1kHz (BW)
5fo 0,004% 0,003% 1kHz (BW)

 

 

 

 

Kanaldifferenz     20Hz -20kHz
Pegelabfall      
Klangcharakter: Ziemlich stumpfe und farblose Wiedergabe, die vermutlich auf die sehr schlechte Kanaltrennung bei 1 kHz zurückzuführen ist. Die Präzision ist zwar gut die Wiedergabe wirkt aber etwas gestaucht und komprimiert. Stimmen klingen irgendwie verfremdet.
 

Diese Röhre klingt stumpf, farblos und langweilig

 

Messergebnis am MHZS CD-88H mit Full music 12AX7

Level 2,134V 2,265V 1kHz
Level 2,130V 2,25V 10kHz
       

Distortion total

2,02%

2,31% 

1kHz (BW)

Distortion total 1,98% 2,30% 10kHz (BW)
THD 1,97% 2,27% 1kHz (BW)

SNR

80,49 dB (A)

79,16 dB (A)

 

Kanaltrennung

61,3dB (A)

65,8(A)

1kHz (BW)

Kanaltrennung

61,5 dB (A)

62,3 dB (A)

10kHz (BW)
       
2fo 1,99% 2,30% 1kHz (BW)
3fo 0,16% 0,08% 1kHz (BW)
4fo 0,02% 0,01% 1kHz (BW)
5fo 0,004% 0,01% 1kHz (BW)

 

 

 

 

Kanaldifferenz     20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 

Klangcharakter: Diese Röhre klingt für mein Hörempfinden wahrnehmbar besser als die Tung-Sol "1", da sie mehr Klangfarbe hat und insgesamt schöner spielt. Ihre Stärke ist die Präzision. Stimmen werden schön griffig und kernig wiedergegeben. Auch der Bass kommt nicht zu kurz, kräftig, druckvoll, präzise und konturenstark. Ihre schwungvolle dynamische Gangart macht richtig Spaß.

Diese Röhre ist ideal für Pop-Musik.


Messergebnis am MHZS CD-88H mit russichen Tung-Sol 12AX7 (1)

Level 2,405V 2,396V 1kHz
Level 2,402V 2,388V 10kHz
       

Distortion total

1,01%

1,22% 

1kHz (BW)

Distortion total 1,01% 1,22% 10kHz (BW)
THD 0,999% 1,20% 1kHz (BW)

SNR

85,48 dB (A)

85,49 dB (A)

 

Kanaltrennung

72,24 dB (A)

71,25 dB (A)

1kHz (BW)

Kanaltrennung

54,02 dB (A)

54,22 dB (A)

10kHz (BW)
       
2fo 1,006% 1,21% 1kHz (BW)
3fo 0,108% 0,162% 1kHz (BW)
4fo 0,011% 0,009% 1kHz (BW)
5fo 0,005% 0,003% 1kHz (BW)

 

 

 

 

Kanaldifferenz     20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 

Klangcharakter: Klangcharakter ähnlich wie "2" dennoch deutlicher Qualitätsunterschied. Der Bass ist etwas zu dick, Stimmen haben dadurch etwas zu viel Fülle, sitzen zu tief. Sie klingt im direkten Vergleich zu Röhre "2" kurzatmig und und trocken.

Eine Erklärung für den Unterschied beider Röhren habe ich im Moment nicht.
 

 

Messergebnis mit am MHZS CD-88H mit russichen Tung-Sol 12AX7 (2)

Level 2,538V 2,612V 1kHz
Level 2,537V 2,606V 10kHz
       

Distortion total

0,700%

0,414% 

1kHz (BW)

Distortion total 0,682% 0,368% 10kHz (BW)
THD 0,694% 0,413% 1kHz (BW)

SNR

84,71 dB (A)

84,75 dB (A)

 

Kanaltrennung

73,9dB (A)

74,7 dB (A)

1kHz (BW)

Kanaltrennung

51,3dB (A)

51,8dB (A)

10kHz (BW)
       
2fo 0,651% 0,348% 1kHz (BW)
3fo 0,252% 0,220% 1kHz (BW)
4fo 0,007% 0,006% 1kHz (BW)
5fo 0,003% 0,003% 1kHz (BW)

 

 

 

 

Kanaldifferenz     20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 

Klangcharakter: Schöner, warmer, ruhiger Klangcharakter ohne elektrische Aufhellung und dennoch sehr Klangfarbenstark. Sehr ausgewogen und unspektakulär. Sehr gute 3D-Abbildung mit räumlicher Tiefe ohne ein Zerreißen oder Ausdünnen des Klangbildes. Sehr gute Ortbarkeit von Instrumenten und lang anhaltendes Ausschwingen ohne jegliche Nervosität.


Ideal für klassische Musik


Messergebnis am MHZS CD-88H mit JJ ECC-83S

Level 2,152V 2,295V 1kHz
Level 2,144V 2,237V 10kHz
       

Distortion total

2,59%

2,36% 

1kHz (BW)

Distortion total 2,55% 2,35% 10kHz (BW)
THD 2,55% 2,32% 1kHz (BW)

SNR

79,09dB (A)

81,33 dB (A)

 

Kanaltrennung

63,70 dB (A)

65,96 dB (A)

1kHz (BW)

Kanaltrennung

66,50dB (A)

67,40dB (A)

10kHz (BW)
       
2fo 2,43% 2,29% 1kHz (BW)
3fo 0,17% 0,20% 1kHz (BW)
4fo 0,01% 0,01% 1kHz (BW)
5fo 0,01% 0,004% 1kHz (BW)

 

 

 

 

Kanaldifferenz     20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 

Klangcharakter: Die JJ baut die Musik von unten her auf. Präzision und Souveränität sind nicht gerade ihre Stärken. Sie kling immer etwas bescheiden und mickrig. Auch mit Reinheit und Natürlich kann sie einfach nicht punkten, sie klingt verschwommen und verschmiert. Zwar spielt sie hier und da schon mal etwas heller in den Mitten, das ganze klingt da aber eher aufgesetzt und wird nicht als ganzes wahrgenommen.

Wer es dezent und nicht so direkt mag, fährt mit dieser Röhre eigentlich ganz gut.

 
 

Messergebnis mit am MHZS CD-88H mit xx

Level     1kHz
Level     10kHz
       

Distortion total

1,15%

1,429% 

1kHz (BW)

Distortion total 1,15% 1,43% 10kHz (BW)
THD 1,13% 1,386% 1kHz (BW)

SNR

83,86 dB (A)

83,21 dB (A)

 

Kanaltrennung

70,44 dB (A)

69,67 dB (A)

1kHz (BW)

Kanaltrennung

54,07 dB (A)

54,37 dB (A)

10kHz (BW)
       
2fo 1,13% 1,397% 1kHz (BW)
3fo 0,145% 0,191% 1kHz (BW)
4fo 0,005% 0,013% 1kHz (BW)
5fo 0,006% 0,003% 1kHz (BW)

 

 

 

 

Kanaldifferenz     20Hz -20kHz

Pegelabfall

 

 

 

Klangcharakter:

 


CD-Player MHZS CD-33

 


 

Im Innern ist der MHZS CD-33 fast identisch mit dem MHZS CD-88.

Auch für dieses Gerät wird ein Tuning angeboten. Preis auf Anfrage.

Wen es interessiert, hier die Messergebnisse. Gemessen wurde mit einem Panasonic Audio Analyzer VP-7722:
 

MHZS CD-33 mit Röhrenausgangstufe 6N3

DISTN
(Total Distortion)

02,37%

1,81% 

1kHz (BW)

SNR

71,55 dBA

75,37 dBA

 

CS
(Kanaltrennung)

-61,70 dBA

-65,62 dBA

1kHz (BW)

THD

2,34% dBA

1,74% dBA

1kHz (BW)

Kanaldifferenz      

Pegelabfall

 

 

 

BW = mit Bewertungsfilter



Reparatur-Tipp

Reparaturarbeiten am D/A-Wandler gestallten sich mitunter sehr schwierig da der Wandler sich unter einer Schirmung befindet, die zudem auch noch mit den sich darunter befindlichen Bauteilen vergossen ist. Spätestens dann, wenn die Abschirmung abgenommen werden muss, steht man vor einem Problem, sie zu entfernen ohne den Wandler mit samt Leiterbahn von der Platine zu reißen. Als bewerte Methode hat sich das Erwärmen der Platinenunterseite  erwiesen unterhalb der Schirmung.  Wenn man die Unterseite mit dem Heißluftlötkolben (Temperatur zwischen 400 – 450°) für ca. 3 bis 5 Minuten aufwärmt, kann man problemlos die Abschirmung entfernen ohne dabei den Wandler mit Leiterbahn abzureißen. Das ganze natürlich ohne Garantie.

Bei dieser Gelegenheit sollte man sich gleich nach einem anderen Wandler umsehen, da der PCM-1742KE nirgends mehr zu bekommen ist und wenn doch, dann wird er ohne ESD-Schutz ausgeliefert wie ich es kürzlich selbst erfahren musste beim Kauf auf einer sehr bekannten Internetplattform.
Ich empfehle als alternative den
PCM-1755 zumal dieser auch weniger jittert und auch noch bei namhaften Distributoren zu haben ist.

Nach dem ausrichten auf der Platine sollte der Wandler mit 180° für 2 Minuten vorgewärmt werden, so kann man einen Temperaturschock und kalte Lötstellen vermeiden.

Die Reparaturarbeiten sollten an einem Potential armen Werktisch (ESD-sicher) durchgeführt werden, da sonst die Klangqualität der empfindlichen Bauteile stark gemindert wird.

 

 

 

Wenn Sie sich für ein Klangtuning interessieren und ein persönliches Gespräch wünschen, so können Sie mich unter folgender Telefonnummer: 02302/12169 von 9:30 bis 17:00 Uhr erreichen. Sie können aber auch Ihre Anfragen per E-Mail an mich richten.
 

 

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Kontakt / Bestellen :  wollenweber-audio@t-online.de

Stand: 08.01.12